Holzfeuchtemessung
Grundlage für eine saubere und effiziente Verbrennung
- Sicherstellung einer effizienten Verbrennung
- Reduzierung von Emissionen und Ablagerungen
- Vermeidung von Schäden an Ofen und Schornstein
Holzfeuchtemessung
Die Qualität des Brennholzes hat einen direkten Einfluss auf die Leistung und Sicherheit von Feuerungsanlagen. Ein entscheidender Faktor ist dabei die Holzfeuchte. Ist das Holz zu feucht, verbrennt es unvollständig, erzeugt mehr Rauch und führt zu erhöhten Emissionen sowie Ablagerungen im Ofen und Schornstein.
Warum ist die Holzfeuchte so wichtig?
Nur ausreichend getrocknetes Holz gewährleistet eine saubere und effiziente Verbrennung. Zu hohe Feuchtewerte führen dazu, dass ein Teil der Energie zunächst für die Verdampfung des im Holz enthaltenen Wassers aufgewendet wird, statt zur Wärmeerzeugung beizutragen.
Empfohlene Werte
Für den Einsatz in Holzöfen sollte die Restfeuchte des Brennholzes in der Regel unter 20 % liegen. Dieser Wert gilt als Richtgröße für eine effiziente und emissionsarme Verbrennung.
Folgen von zu feuchtem Holz
- Erhöhter Schadstoffausstoß und stärkere Rauchentwicklung
- Verringerter Wirkungsgrad und höherer Brennstoffverbrauch
- Bildung von Ruß und Glanzruß im Schornstein
- Erhöhtes Risiko von Schornsteinbränden
Unsere Leistungen im Bereich Holzfeuchtemessung:
- Fachgerechte Messung der Holzfeuchte vor Ort
- Bewertung der Messergebnisse
- Beratung zur richtigen Lagerung und Trocknung von Brennholz
- Hinweise zur optimalen Nutzung Ihrer Feuerstätte
Unser Ziel
Eine effiziente, emissionsarme und sichere Verbrennung – durch die Verwendung von geeignet getrocknetem Brennholz und fundierte Beratung.
Es existieren folgende Verfahren um die Holzfeuchte zu ermitteln:
Darrtrocknung
Mit dem Darrverfahren lässt sich die Holzfeuchte am genauesten ermitteln. Aus der hohen Genauigkeit resultiert aber auch ein hoher Aufwand. Bei der Darrtrocknung wird der Probekörper in einem Darrofen bei 103°C so lange getrocknet, bis das Gewicht nicht mehr abnimmt. (absolute Gewichtskonstanz) (nach ca.24h) Nach einer Abkühlung im Exsikkator (Feuchteabschluß) werden die darrtrockenen Einzelproben erneut ausgewogen.
Dielektrische Holzfeuchtemessung
Die dielektrische Messung der Materialfeuchte erfolgt indirekt über die Bestimmung der Dielektrizitätskonstante. Dies geschieht durch eine Kapazitätsmessung über ein hochfrequentes elektrisches Feld, welches das Material störungsfrei durchdringt. Es entstehen durch die Messung am Holz keine sichtbaren Schäden, da die Messung kontaktlos, bzw. nur durch Auflegen des Messgerätes erfolgt.
Widerstands - Kontaktfeuchtemessung mit einstech - Elektroden
Das Widerstandsmessverfahren kann bei einer zu erwartenden Holzfeuchte von u < 7 % (der Widerstand ist wegen des geringen Wasseranteils sehr hoch) und u > 28 % (der elektrische Widerstand ändert sich bei weiterer Zunahme des Wasseranteils nur noch geringfügig) nicht zuverlässig eingesetzt werden. Im Bereich zwischen 7% und 28% Holzfeuchte korreliert der elektrische Widerstand gut mit dem Wasseranteil im Holz. Ab einer Holzfeuchte von ca. 28% ist in etwa die chemische Wasseraufnahmefähigkeit erreicht. Man spricht auch vom Fasersättigungspunkt, bzw. besser vom Fasersättigungsbereich (FSB). Steigt der Wasseranteil weiter, so wird zusätzlich freies Wasser in den Zellhohlräumen aufgenommen und die Leitfähigkeit, bzw. der elektrische Widerstand verändert sich nur geringfügig und ist mit diesem Verfahren nicht messbar.
Holzfeuchtebestimmung über die relative Luftfeuchte
Die Holzfeuchte wird hier anhand der Luftfeuchte ermittelt. Der Zusammenhang besteht darin, daß sich die Holzfeuchte der Luftfeuchte anpaßt, also ein Gleichgewicht bildet (uGL). Um die Luftfeuchte zu bestimmen wird ein Aspirations-Psychrometer verwendet.
